Gott spricht Menschen auf vielfältige Weise an.

 

Du

Fühlst dich von Gott und unserer Gemeinschaft angesprochen?
Hast Fragen zum Thema Berufung oder möchtest dir selbst klar werden, in welche Richtung dein Leben gehen soll?
Möchtest dem näher nachgehen, ob das Leben als Kapuziner etwas für dich sein könnte?

Wir sind gern für dich da.

Ob ein Leben im Orden die richtige Lebensweise ist, können die meisten Menschen nicht von Anfang an sagen. Es braucht eine Zeit des Kennenlernens, der Überlegung und der Entscheidung.
Wir beantworten deine Fragen und begleiten dich auch gerne, wenn du das möchtest.

 

Hast du Fragen? Wende dich direkt an Bruder Hans

Br. Hans Pruckner:

hans.pruckner@kapuziner.org

Tel.: +43 (0)664 5069128


Mitleben

Wir ermöglichen dir, einige Zeit in einer unserer Gemeinschaften mitzuleben. Darüber hinaus gibt es das franziskanische Berufungsjahr, das von den verschiedenen franziskanischen Ordensgemeinschaften gemeinsam organisiert wird: In begleiteten Wochenendseminaren kannst du dich über ein Jahr zu einer Entscheidung begleiten lassen.

Kennenlernen – Einüben – Leben: So wird man Kapuziner

Vor Beginn der Ordensausbildung:

  • Kontaktaufnahme mit Kapuzinern
  • Vorgespräche zwischen dem Interessenten und den Ordensoberen
  • Gegebenenfalls Mitleben auf Zeit in einem der Klöster

1. Ausbildungsschritt „Postulat“:

Postulat bedeutet ein Jahr zum Einleben in der Kapuzinergemeinschaft und zum Kennenlernen der Lebensform von innen. Das Postulat findet im Kloster Luzern, Schweiz gemeinsam mit Ordensanwärtern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum statt.

2. Ausbildungsschritt „Noviziat“:

Etwa 15 Monate Noviziatsausbildung im Kloster Salzburg mit allen Novizen aus dem deutschsprachigen Raum. Das Noviziat stellt die eigentliche Grundausbildung des neuen Ordensmitglieds dar, mit Ausbildungsinhalten wie Spiritualität, Geschichte des Kapuzinerordens. Besonders das Einüben des täglichen Lebens als Kapuziner ist im Noviziat von Bedeutung. Der Beginn des Noviziats gilt als offizieller Ordenseintritt.

  • Am Anfang des Noviziats: „Einkleidung“. Die neuen Brüder erhalten in einer Feier den „Habit“, also das braune Ordensgewand.
  • Während des Noviziats: Praktikum in einer Sozialeinrichtung
  • Gegen Ende des Noviziats: Provinzpraktikum (Mitleben und Mitarbeit in anderen Klöstern der eigenen Ordensprovinz)
  • Nach Ende des Noviziats können die ersten Gelübde („zeitliche Profess“) abgelegt werden.

3. Ausbildungsschritt „Juniorat“:

Im Juniorat soll das, was man zuvor erworben und eingeübt hat, umgesetzt und mit Entschiedenheit gelebt werden. Mit den Ordensoberen wird vereinbart, wie der Weg zwischen zeitlichen und ewigen Gelübden genau aussehen soll. Es dient einerseits zur weiteren Berufsausbildung (die Priesterausbildung ist möglich, aber kein Muss). Vor allem soll das Juniorat eine Art begleitete „Bewährungszeit“ darstellen - für den einzelnen Bruder auf dem Weg zu den ewigen Gelübden. Nach frühestens drei Jahren können die Brüder nach Absprache mit den Oberen die „ewige Profess“ (ewige Ordensgelübde) ablegen.