Kapuziner Österreich-Südtirol

13.1.2017 - Ein Leben für die Kapuziner

Bild1: Provinzial Br. Lech Siebert bedankt sich bei Hans Kallinger (re) für seine Dienste als Klostervater des Kapuzinerklosters Bregenz.

Hans Kallinger ist 50 Jahre Klostervater. „Ich bin der einzige Kapuziner!“ sagt er mit einem Schmunzeln über sich selbst. „Durch ihn sind wir Kapuziner in Bregenz präsent!“ so Br. Lech Siebert, Provinzial (Ordensoberer) der Kapuziner Österreichs und Südtirols. Seit 50 Jahren ist Hans Kallinger „Klostervater“ des Bregenzer Klosters und leistete so einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung des Kloster. Am 7. Jänner fand in der im Kloster Innsbruck, dem Sitz der Provinzleitung, eine Feier statt, bei der Provinzial Br. Lech Siebert sich bei Hans Kallinger langjährigen treuen Dienste bedankte.

29 Jahre war Hans Kallinger jung, als er am 27. Dezember 1966 das Amt als Klostervater übernahm. Kommenden Juli feiert er seinen 80. Geburtstag. Neben den üblichen Aufgaben eines Klostervaters in der Finanzverwaltung ist seinem Engagement ganz wesentlich die letzte große Generalsanierung von 1999-2001 zu verdanken. Auch im Bemühen um die Ansiedlung der Klaraschwestern war er involviert. „Es war uns wichtig, dass der franziskanische Geist hier in Bregenz lebendig ist!“ so Kallinger. Heute ist er Ansprechperson und Bindeglied zwischen Schwestern, Mietern und Kapuzinern. Neben dem Einsatz für das Bregenzer Kloster gehört Hans Kallinger auch dem Vorstand des Freundeskreises der Vorarlberger Kapuziner an, der die Kapuzinerklöster Feldkirch und Schruns-Gauenstein unterstützt. Auch mit Klaraschwestern wurde gefeiert: Am 27. Dezember fand diese Feier im Kapuzinerkloster Bregenz statt.

 

Br. Lech Siebert, Provinzial der Kapuziner Österreichs und Südtirols:

„Durch Hans Kallinger sind wir Kapuziner in Bregenz präsent. Dauerhafte franziskanische Präsenz wird durch die Schwestern der Hl. Klara gewährleistet. Hans Kallinger ist stets für das Kloster da, sei es in handwerklichen Dingen oder in der Organisation großer Veranstaltungen. Er fördert menschliche Beziehungen. Ihm ist zu verdanken, dass alte Beziehungen von damals zwischen dem Kloster und den Menschen nicht abgerissen sind. Er fördert neue Kontakte und Freundschaft mit dem Kloster. Besonders freut mich auch das „interfranziskanische Engagement“ von Hans Kallinger, der nicht nur zu unseren Klöstern in Vorarlberg, sondern zu einer Vielzahl franziskanischer Orden und Einrichtungen Kontakt pflegt.“

 

Das Kapuzinerkloster Bregenz

Die Gründung des Bregenzer Kapuzinerklosters erfolgte 1636 durch die damalige Schweizer Kapuzinerprovinz. Am 9. Oktober 1639 wurde die Kirche durch den gebürtigen Bregenzer Sebastian Müller, Weihbischof von Augsburg, geweiht. Nach der Teilung der Schweizer Kapuzinerprovinz 1668 wurde das Kapuzinerkloster Bregenz Konvent der Vorderösterreichischen Provinz. 1783 kam Bregenz zur Tiroler Provinz. 1929 wurde das Klostergebäude erweitert. 1971 erfolgte die Restaurierung der Kirche. 1974 wurde die Sozialakademie in einem Teil des Klosters untergebracht. Mit 31. Dezember 1995 verabschiedeten sich die Kapuziner von Bregenz. Die Kirche wird seither von der Diözese Feldkirch betreut. 1999 – 2001 erfolgte die Generalsanierung des Klosters. Seit Juli 2001 ist das Kloster an die „Schwestern der Heiligen Klara“ vermietet. 

Mehr Informationen zu den Klaraschwestern: www.klaraschwestern.at

 

Fotos zur Honorarfreien Verwendung: © Kapuziner

Bild1: Provinzial Br. Lech Siebert bedankt sich bei Hans Kallinger (re) für seine Dienste als Klostervater des Kapuzinerklosters Bregenz.

Bild2: Allen Grund zur Freude haben Br. Lech Siebert, Provinzial der Kapuziner (li) und Hans Kallinger: Hans Kallinger feiert 50 Jahre Klostervater des Kapuzinerklosters Bregenz.

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