Kapuziner Österreich-Südtirol

6.11.2015 - Kapuzinerkloster Hartberg wird an Diözese Graz-Seckau übergeben

Die Kapuzinerprovinz Österreich-Südtirol und die Diözese Graz-Seckau sind übereingekommen, das Kapuzinerkloster Hartberg an die Diözese zu übergeben. Mit dem 1. September 2016 gehen das Kloster Hartberg und die zugehörige Kapuzinerkirche ins Eigentum der Diözese über. Die Provinzleitung der Kapuziner hat ihre Zustimmung erteilt, bei der Generalleitung der Kapuziner in Rom wurde um die dafür notwendige Bewilligung angesucht. An einem detaillierten Kaufvertrag wird derzeit gearbeitet.

 

Presseaussendung der Diözese Graz-Seckau:

Neue Nutzung für das Kapuzinerkloster in Hartberg

Ab September 2016 wird die Diözese mit der Pfarre Hartberg das Kapuzinerkloster beleben.

Die Kapuzinerprovinz hat in Gesprächen mit der Diözese mitgeteilt, dass aufgrund der internen Umstrukturierung des Ordens die Niederlassung in Hartberg zur Disposition gestellt wird. Nach Beratungen und Abstimmungen mit der Pfarre Hartberg konnte eine Lösung gefunden werden, damit die Liegenschaft weiterhin in kirchlichem Besitz bleibt und damit für die Seelsorge gesichert werden kann. In enger Kooperation mit der Pfarre wird nun ein Konzept für die dauerhafte Nutzung ausgearbeitet, damit das Kloster ein Ort sein wird, von dem wichtige Impulse für die Region ausgehen.

Kapuzinerprovinzial Br. Lech Siebert: „Ich bin froh, dass dieses Übereinkommen gelungen ist. Im Kloster Hartberg trifft sich eine aktive Gemeinschaft von Gläubigen. Es war mir wichtig, dass Haus und Kirche in kirchlichen Händen bleiben. Die Menschen, die dort Heimat haben, sollten nach Möglichkeit weiterhin Gottesdienst feiern können, wenn wir Kapuziner uns zurückziehen. Die Diözese als Nachnutzerin kommt diesem Anliegen entgegen. Die Menschen werden weiterhin seelsorgliche Ansprechpartner und einen Ort für ihr Glaubensleben haben. In diesem Sinn sind wir Kapuziner froh, dass die Diözese das Kloster übernimmt.“ 


Kloster soll „Ort geistlicher Angebote“ bleiben

Generalvikar Erich Linhardt: „Es tut uns von Seiten der Diözese natürlich leid, dass die Kapuziner Hartberg verlassen, aber die Entscheidung der Ordensprovinz ist zur Kenntnis zu nehmen. Wir wollen durch diese Form der Lösung helfen, das Kapuzinerkloster Hartberg als Ort geistlicher Angebote und dadurch auch als Möglichkeit von Gotteserfahrungen verschiedener Art weiter zu erhalten.“

Wirtschaftsdirektor Herbert Beiglböck: „Ich freue mich, dass mit den Kapuzinern eine wirtschaftlich faire Lösung gefunden werden konnte, die absichert, dass das Kloster der Kapuziner in Hartberg weiterhin in kirchlicher Eigentümerschaft bleibt. Wichtig ist es nun, in guter Zusammenarbeit mit Verantwortlichen in der Region, ein Nutzungskonzept zu erarbeiten, dass einen Beitrag zur Entwicklung in der Region und des kirchlichen Lebens leistet, sowie dauerhaft wirtschaftlich ausgeglichene Ergebnisse bringt, durch die die Instandhaltung der Kirche und der Liegenschaft gewährleistet wird.“

 

Rückfragehinweis:

Wirtschaftsdirektor Herbert Beiglböck
Tel: 0676 8742 2301
herbert.beiglböck@graz-seckau.at

 

 

Mehr Informationen:
Pressemitteilung der Kapuziner zum Weggang von Hartberg vom 24.11.2014

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