Kapuziner Österreich-Südtirol

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Nach Klagenfurt kamen die Kapuziner auf eine 1644 ergangene Einladung von Bürgerschaft und Magistrat. Den Grundstein für ihre Kirche und ihr Kloster legte am 14. Juni 1646 Abt Paul von St. Paul. Unter den verschiedenen Wohltätern, die den Bau ermöglichten, ragt besonders Johann Baptist Jäger von Lebenstein hervor.

Am 3. Oktober 1649 weihte der Fürstbischof von Gurk Franz Graf von Lodron die Kirche zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis. Auf dem rechten Seitenaltar, der am 8. September 1662 von Otto Friedrich von Puchheim, Bischof von Laibach, geweiht wurde, genoss ehedem das Gnadenbild "Maria vom Blut“ (auch Maria Steinwurf) hohe Verehrung.

Bei dem Brand, der am 16. August 1723 den größten Teil der Stadt zerstörte, wurde auch unser Kloster ein Raub der Flammen. Die Almosen vieler edler Wohltäter ließen es bis 1725 wieder erstehen. Dieses Kloster war bis 1938 fast ständig Klerikatskloster.

Klagenfurt war das einzige Kloster unserer Provinz, das während des Zweiten Weltkrieges vor jeder Beschlagnahme verschont blieb. Infolge der Baufälligkeit dieses Klosters wurde in den Jahren 1968-1970 auf der anderen Seite der Kirche ein neues Kloster erbaut. Am 16. Februar 1971 nahm Diözesanbischof Dr. Josef Köstner die Segnung des Neubaues vor. 1980 wurde der Kirchenvorplatz und die West- und Nordseite der Kirche neugestaltet und das alte Kloster abgerissen.


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