Unterstützung der Mission in Indonesien: Kapuziner Österreich-Südtirol
Kapuziner Österreich-Südtirol

Unterstützung der Mission in Indonesien

Missionssekretär Bruder Christoph Kurzok vor Ort auf Nias und in Sibolge

„Es gehört zu meinen Aufgaben als Missionssekretär, mir vor Ort ein Bild der Projekte zu machen, die mit Spendengeldern aus unserer Provinz unterstützt werden oder künftig unterstützt werden sollen“, erklärt Bruder Christoph Kurzok die Gründe für seine Reise nach Indonesien im Februar. Bruder Christoph ist der Missionssekretär unserer Provinz und begleitet als solcher Missionsprojekte auf der Insel Nias (125 km vor der Westküste Sumatras) und in Sibolga (eine Hafenstadt an der Westküste Sumatras).

Nias hat etwa 650.000 Einwohner, 85 Prozent der Niasser sind Christen (davon 80 % evangelisch, 10 % katholisch), 15 Prozent sind Muslime. Der Kapuzinerorden in Nias erfreut sich großen Zulaufs. „Es gibt viele Berufungen unter der indigenen Bevölkerung“, erzählt Bruder Christoph. „Das gilt auch für die franziskanischen Frauenorden auf der Insel.“ In den letzten Jahren haben die Kapuzinerbrüder vor Ort ihr Brüderhaus, genannt „Haus Tabor“, mit Spendenmitteln aus der Provinz Österreich-Südtirol renoviert. „Ich konnte mich davon überzeugen, dass die Renovierungsarbeiten mit großer Sorgfalt und professionellem Know-how durchgeführt worden sind“, freut sich Bruder Christoph.

Die Hafenstadt Sibolga mit rund 100.000 Einwohnern ist Sitz der namensgleichen Diözese. Der jetzige Bischof ist Kapuziner. Die Ausbildung junger Männer mit Noviziat und Post-Noviziat findet guten Anklang. Der gebürtige Südtiroler Kapuzinerbruder Barnabas Winkler ist seit 50 Jahren hier im Einsatz und hat die örtliche Mission aufgebaut. Mit ihm ist Br. Christoph auch ins Postulatskloster gefahren: „15 Postulanten gibt es in der Generalkustodie Sibolga momentan. Sibolga ist eine unserer Missionen, die in den letzten Jahrzehnten von Missionaren unserer Provinz - wie Br. Barnabas - aufgebaut wurde. Heute sind sie organisatorisch unabhängig von uns, ich halte in meiner Funktion als Missionssekretär den Kontakt und unterstütze mit Hilfe hiesiger Wohltäter, wo es notwendig ist.“