Das Bulgarienprojekt

Sommereinsatz in Bulgarien für junge Erwachsene ab 18 Jahren

Oft sind es kleine Dinge, die einen Unterschied machen: In Sofia, Bulgarien unterstützen Kapuziner und Missionarinnen der Nächstenliebe die Menschen in den Roma-Siedlungen. Sie verrichten handwerkliche Tätigkeiten, sortieren Kleidungsspenden, räumen auf und führen Workshops für Kinder durch (Basteln, Turnen, Singen, Katechese).
Im Sommer hast du die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen jungen Leuten für rund 10 Tage mitzuhelfen.


Nächster Termin

Wir hoffen, dass es 2021 wieder möglich ist, den Sommereinsatz in Bulgarien zu organisieren. Nimm doch mit Bruder Matthias Kontakt auf und lass dich vormerken!


Voraussetzungen:

Mehr Informationen und Kontakt:

Bruder Matthias Reich
+43 664 8865 4236
matthias.reich@kapuziner.org

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Mission in Bulgarien geht bis in die Monarchie zurück

Die Missionstätigkeit österreichischer Kapuziner (Tiroler Provinz) in Bulgarien begann bereits in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Nach der erzwungenen Teilung der Tiroler Provinz 1928 wurde die Mission in Bulgarien von der Brixener Provinz übernommen, und auch aus der heutigen Provinz Österreich-Südtirol sind regelmäßig Kapuziner in Bulgarien im Einsatz.

Freiwilliger Sommereinsatz: „Mission unter vereinfachten Bedingungen“

Auch junge Leute der franziskanischen Jugend Wiener Neustadt besuchen bereits seit vielen Jahren die Kapuziner in Bulgarien. 2015 entstand daraus eine neue Aktion, die unter dem Titel "Jugend in der Mission" läuft und vom Kapuzinerkloster Wiener Neustadt organisiert wird. Jeden Sommer hat eine Gruppe von Jugendlichen die Gelegenheit "Missionserfahrung" zu machen. Begleitet werden sie dabei von Brüdern aus Österreich und Bulgarien. In den Roma-Siedlungen von Sofia helfen die jungen Leute mit bei der täglichen Arbeit. Das ist, wie eine der Organisatorinnen der Aktion sagt, „Missionsarbeit unter vereinfachten Bedingungen.“
Gut begleitet von den Kapuzinern vor Ort, die häufig mehrsprachig sind, besteht für die TeilnehmerInnen keine Gefahr. Dennoch machen sie so manche herausfordernde Erfahrung: Sie begegnen Menschen in großer Armut, die am Rande der Gesellschaft leben. Sie erleben manches Mal auch das Fehlen staatlicher Infrastruktur, die in Österreich selbstverständlich ist (Versorgung mit Wasser oder Strom). Deshalb ist die Vorbereitung im Kloster Wiener Neustadt besonders wichtig. Neben ersten Eindrücken von Missionsarbeit kommt auch das Erleben von Gemeinschaft und das Kennenlernen von Sofia und Umgebung nicht zu kurz. Kleine Wanderungen, Erfahrung der prächtigen Natur Bulgariens, gemeinsames Essen, Singen und Beten stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl und schenken Freude.


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