Prävention von Gewalt und Missbrauch

In unserer Provinz gibt es seit 2014 verbindliche Richtlinien zur Prävention von Gewalt bzw. Missbrauch:
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Massnahmen zur Prävention

Es ist ein Anliegen der Kapuziner, Auseinandersetzung mit "Gewalt und Missbrauch" und ihrer Prävention innerhalb der Gemeinschaft und den angeschlossenen Einrichtungen zu gewährleisten und aktive Präventionsarbeit zu leisten. Dies geschieht auf mehreren Ebenen:
Es ist sowohl in der Ausbildung der Novizen als auch auf Brüdertreffen und ähnlichen Tagungen regelmäßig Thema. In der Ausbildung der Junioren (Brüder in Ausbildung, die die ersten Gelübde bereits abgelegt haben) werden in einem Ausbildungsteil eigene Schulungseinheiten mit externen Experten abgehalten.
In den Klöstern wird bei den regelmäßig stattfindenden Visitationen des Provinzials (offizielle Besuche der Klöster) Prävention von Gewalt und Missbrauch thematisiert.
Wir sehen uns in unseren Massnahmen zur Prävention und Auseinandersetzung mit der Vergangenheit gestützt durch die Generalleitung der Kapuziner in Rom. Beim Generalkapitel 2018 (Generalversammlung der Provinzoberen) war Prävention Thema und die Provinzleitungen wurden vom Generalminster in ihren Präventionsmaßnahmen bestärkt.   

Ansprechpartner

Leider gab es auch in den Werken der Kapuzinerprovinz Österreich-Südtirol Menschen, die in der Zeit zwischen den 1950er und 1980er Jahren von Gewalt und/ oder Missbrauch betroffen waren. Dies betrifft hauptsächlich die ehemalige Bubenburg in Fügen, Nordtirol.
In Absprache mit den Zuständigen im slw werden laufend Schritte zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit gesetzt. Aktuelle Informationen und Ansprechpartner finden Sie auf der entsprechenden Seite des slw.


Im Jahr 2010 verfasste der damalige Ordensobere eine Stellungnahme, die für unseren Orden bis heute unverändert Gültigkeit hat:
Download Stellungnahme


Provinzleitung der Kapuziner
slw Soziale Dienste der Kapuziner