Kloster Leibnitz

Unser Kapuzinerkloster Leibnitz ist ein wichtiges geistiges Zentrum der Südsteiermark. Zahlreiche Gruppen und Gebetskreise treffen sich in unserem Haus. Darüber hinaus wird die Wallfahrtsseelsorge Maria Fieberbründl von unserer Gemeinschaft mitbetreut.

Brüdergemeinschaft und Kontakt

Unsere Gemeinschaft besteht aus den Brüdern Johannes Salawa, Egon Kubiś, Bonifaz Heinisch, Marek Socha und Daniel Dołhań. Darüber hinaus ist Bruder Konrad Reisenhofer unserer Gemeinschaft zugeordnet, der in der Wallfahrtsseelsorge Maria Fieberbründl lebt.

Ansprechperson ist Guardian Bruder Johannes Salawa. Sie erreichen ihn und die Gemeinschaft unter
+43 3452 82979
leibnitz@kapuziner.org

Gottesdienste und Beichte

Heilige Messe

Sonn- u. Feiertage: 07:00, 09:00,11:00 Uhr
Wochentage: 08:00 Uhr

Andachten in der Kirche

Sonn- u. Feiertage: 06:15 Uhr Rosenkranz; 18:00 Uhr Eucharistische Anbetung
Wochentage: 07:15 Uhr Rosenkranz, 18:00 Uhr Eucharistische Anbetung

Beichtgelegenheit:

Täglich: 07:45 - 08:15 Uhr oder nach Vereinbarung
Sonn- und Feiertage:  7:00 bis 11:00 Uhr (siehe Wochenplan)


Kleine Geschichte des Kapuzinerklosters Leibnitz

Unser Kloster ist das älteste bestehende Kapuzinerkloster der Steiermark. Es verdankt seinen Ursprung dem Geheimrat Kaiser Ferdinands II. - Otto Gottfried Graf von Kollonitsch. Am 10. Juli 1639 legte Johann Markus Graf von Altringen, Fürstbischof von Seckau, den Grundstein und weihte am 10. Mai 1643 die Kirche zu Ehren des hl. Kreuzes und des Hl. Apostels Andreas. Ab 1699 baute der Leibnitzer Baumeister Jakob Schmerlaib die Lorettokapelle an die Nordseite des Kirchenschiffes und 1729 kam noch die Franziskuskapelle dazu.

Nach dem Ausbau der Klostergebäude und der Bibliothek wurde das Kloster im 18. Jahrhundert ein wichtiger Stützpunkt in der innerösterreichischen Kapuzinerprovinz „zur unbefleckten Empfängnis". Ab 1799, fast durchgehend bis 1906, tagte das Provinzkapitel immer in Leibnitz. Möglicherweise war Leibnitz in dieser Zeit auch Sitz des Provinzials.

Ab 1844 erfolgten daher umfassende Um- und Neubauten an den Klostergebäuden. Damals bekam die Kirche auch ihren Glockenturm.

Von 1840 bis 1931 wurden ein Noviziat und von 1885 bis 1931 eine Hausschule für Professkleriker geführt. Am 25. April 1940 mussten die Brüder das Kloster aufgeben Die Aufhebung durch das NS Regime dauerte bis Mai 1945, aber bereits am 2. Juli 1945 konnte es wieder mit  Kapuzinern besiedelt werden und es begannen sofort die Instandsetzungsarbeiten. In den folgenden 40 Jahren lebten und wirkten hier jährlich acht bis zehn Brüder in der Seelsorge, im Religionsunterricht und im Krankenhausdienst.

Dank einer verantwortungsvollen Zukunftsplanung der damaligen Wiener Provinz begann eine gute Zusammenarbeit mit der Krakauer Provinz. So übernahmen am 2. September 1992 polnische Kapuziner das Kloster und richteten hier für einige Jahre ein Seminar für Priesterausbildung von Kapuzinerstudenten ein. Davon profitieren sowohl unser Kloster als auch die gesamte Provinz bis heute.

Zusammenfassend kann man feststellen, dass unser Haus seit seiner Gründung bis heute als das besteht, wofür es gegründet wurde, nämlich als Kapuzinerkloster.

Heute ist uns Leibnitzer Kapuzinern die Begleitung von Menschen in Gebet und Seelsorge besonders wichtig. Das Leibnitzer Kloster ist ein geistliches Zentrum für den südsteirischen Raum geworden. In unserem Haus bieten wir zahlreichen Gebetskreisen und Gruppen Heimat. Ein besonderes Anliegen sind uns Angebote für und die Begleitung von Ehepaaren und Familien.


Anfahrt

Kapuzinerkloster Leibnitz
Hauptplatz 39
A-8430 Leibnitz


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