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Kapuzinerkloster Sterzing

Anfang September 2021 haben wir Kapuziner uns aus unserem Kloster in Sterzing zurückgezogen. Nach 400 Jahren geht damit ein großes Kapitel der Sterzinger Kirchengeschichte endgültig zu Ende.

Hier ist die Predigt von Kapuzinerprovinzial Bruder Erich Geir anlässlich des Abschiedsgottesdiensts am 29. 8. 2021 nachzulesen.
In seiner Predigt gibt Bruder Erich auch einen Ausblick auf die zukünftige Nutzung des Klosterareals.

Bruder Meinrad Gasser, der viele Jahrzehnte in Sterzing gewirkt hat und dem die Sterzinger Bevölkerung sehr verbunden war, ist in das Kloster Meran übersiedelt. Mit ihm haben sich auch die Steyler Missionsschwestern, die in den letzten 15 Jahren mit Bruder Meinrad gemeinsam im Kloster Sterzing seelsorglich tätig waren, aus Sterzing zurückgezogen.

Die berührenden Abschiedsworte des Pfarrgemeinderats von Sterzing können hier nachgelesen werden.


Geschichte des Kapuzinerklosters Sterzing

Die Arbeiten zum Bau am Kapuzinerkloster Sterzing begannen 1629. Die Kapuziner nutzten einstweilen die nahe Margaretenkirche. 1636 wurde die Kirche erbaut und bereits im darauffolgenden Jahr eingeweiht.

Nach einem Umbau 1959/60 wurde das Kloster 1973 als Schulgebäude an das Land Südtirol verkauft. Für die Gemeinschaft der Kapuziner entstand ein neues Haus im „Kapuzinergarten“, das 1974 bezogen wurde. Eine grundlegende Renovierung der Kirche erfolgte 1992.

Seit 2006/07 leben und wirken Steyler Missionsschwestern und Kapuziner in Sterzing gemeinsam.


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