Details: Kapuziner Österreich-Südtirol
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Gute Aufgaben für die jungen Brüder

Innsbruck. „Ihr Charisma leben“, das sollen die jüngeren Mitbrüder können, so Provinzial Bruder Erich Geir. Wie kann das gehen in der gegenwärtigen Situation der Provinz, mit 11 Brüdern unter 50, aber 59 Kapuzinern in der Altersgruppe 70+? Schlussendlich sind es auch die jüngeren Brüder, die Leitungsfunktionen als Guardiane und Verantwortung für die größtenteils älteren Mitbrüder wahrnehmen sollen. Die Lösung, so Bruder Erich, liegt im genauen Hinschauen auf die verschiedenen Klöstern. „Wo ist der Schwerpunkt – wo kann man als Team etwas entwickeln? Dort kann ich jüngere Brüder auch guten Gewissens einsetzen“, erklärt der Provinzial. Ein bekanntes Beispiel ist das „Jugendkloster“ Wiener Neustadt, das erst vor wenigen Monaten durch den jungen steirischen Bruder Matthias Reich verstärkt wurde. Mehrere Brüder arbeiten dort gemeinsam und mit der Unterstützung zahlreicher Ehrenamtlicher in Jugendarbeit und Berufungspastoral. In einigen weiteren Klöstern sind Projekte am Entstehen. Natürlich sind aber auch hier die Kooperationen mit anderen Provinzen bereits eingerechnet. Etwa wird der indische Mitbruder Antony Manuel bald nach Irdning übersiedeln. „Polen, Indien, Madagaskar – wir brauchen noch weitere junge Brüder, die für ein Projekt brennen und bereit sind, gemeinsam mit den vorhandenen Kapuzinern etwas zu bewegen!“ ist Bruder Erich überzeugt. Dann wird es auch leichter, jungen Brüdern ein gutes Umfeld zu bieten. „Und da gilt für alle dasselbe, gleich ob sie von hier sind oder aus einer Provinzkooperation: Sie brauchen eine Gemeinschaft mit einer guten Aufgabe, an der sie gemeinsam arbeiten.“

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