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Mutmacher in einer ungewöhnlichen Zeit

Was gibt Mut? Wer macht Mut? Impulse zum Advent von Schüler*innen

Salzburg. Bruder Hans Pruckner ist Lehrer. Während des ersten Lockdown hat er mit seinen Schüler*innen zum Thema „Träume“ gearbeitet. „Die entstandenen Texte haben mich so beeindruckt, dass ich sie in unserer Kirche aufgelegt habe!“ erzählt er. „Ich wollte, dass auch andere Menschen Zugang zu ihnen haben.“ Eine fruchtbare Idee: Den Texten folgten zahlreiche Rückmeldungen von oft unbekannten Personen, die Kraft aus den Worten der Schüler*innen beziehen hatten können.

Adventkalender aus Schüler*innentexten

„Das wollte ich fortsetzen! Im Advent geht es nun im Mutmacher und Mutmacherinnen“, so Bruder Hans. Jeden Tag wird ein anderer Text in der Salzburger Kapuzinerkirche aufgelegt. Die Schüler*innen erzählen darin teilweise sehr persönlich, wer für sie so besondere Menschen sind, die ihnen und anderen Mut machen.
Einige davon wollen wir auch auf der Kapuzinerwebsite veröffentlichen.


#Mutmacher Nr. 1

„Ich spüre, wie er für mich da ist und mich in schwierigen Zeiten an der Hand nimmt.“

Wir alle haben im Leben Situationen, in denen es nicht gerade einfach ist.
Genau zu solchen Zeitpunkten ist es wichtig, dass man jemanden hat, der einem MUT macht. Jemanden, der es einem leichter macht, diese schwierige Phase im Leben durchzustehen. Jemanden, auf den man sich verlassen kann und der einem eine Stütze ist.

Ich selbst habe auch meinen ganz persönlichen Mutmacher. Meine Stütze ist eine für mich ganz besondere Person. Derjenige ist leider schon verstorben und kann nicht mehr direkt mit mir über Probleme sprechen, aber dennoch spüre ich wie er für mich da ist und mich in schwierigen Phasen an der Hand nimmt und mich beschützt. Bei der ganz besonderen Person handelt es sich um meinen Opa.  
 
Egal ob ein Mensch, ein Tier oder vielleicht sogar ein bestimmter Ort kann etwas sein was einem Mut macht.  
:) 


[2020/12/01-red]

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