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Verabschiedung der Kapuziner und Steyler-Missionsschwestern in Sterzing

Verabschiedungsfeiern für die Kapuziner und Steyler-Missionsschwestern in Sterzing:

Sonntag, 29.08.2021, 8.30 h in der Kapuzinerkirche

Sonntag, 05.09.2021, 10 h in der Pfarrkirche

In diesen Tagen geht ein großes Kapitel der Sterzinger Kirchengeschichte zu Ende. Begonnen hat sie vor 400 Jahren, als die Kapuziner unter Erzherzog Ferdinand dem II. nach Sterzing kamen.

Im Jahr 1637 erfolgte die Weihe der Kapuzinerkirche mit dem Hochaltarbild der Heiligen Magdalena. So wirkten die Kapuziner segensreich nach dem Vorbild des hl. Franziskus. Damals lebten die Brüder einfach und waren mit dem Volk zutiefst verbunden. Bis vor Jahrzehnten zog der „Ringelepater“ von Haus zu Haus und bat um Gaben für den Lebensunterhalt. Sie arbeiteten seelsorglich als Aushilfspriester, als Beichtseelsorger, als Volksmissionar. Darüber hinaus waren die Brüder bekannt durch die Krankenseelsorge, durch caritative Einsätze, als Religionslehrer und durch die Betreuung verschiedener Bruderschaften.

Seit Jänner 2007 wurde das Kloster in einem Leihvertrag durch den damaligen Provinzial, P. Anton Beikircher, an die Steyler Schwestern verliehen, die aus der Mission zurückkamen und im neuen bescheidenen Kloster ihr Daheim fanden.

Nunmehr 15 Jahre lang durfte P. Meinrad mit der Schwesterngemeinschaft mitleben. P. Meinrad konnte sich voll der Seelsorge widmen. Meinrad mit seiner schwungvollen und menschlichen Art wird den Menschen fehlen.

Verschiedene Umstände haben uns nach Absprache mit P. Meinrad bewogen, von Sterzing wegzugehen. Der Pachtvertrag mit den Steyler Missionsschwestern läuft nach 15 Jahren heuer aus; das hohe Alter in der Schwesterngemeinschaft und das Nachlassen der Kräfte bei P. Meinrad waren ein wesentlicher Grund.

Bruder Meinrad Gasser ist Ansprechperson für die Sterzinger Kapuziner
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