Kapuziner Österreich-Südtirol

05.10.2019 - Priesterweihe in Leibnitz

Mit Bruder Matthias Reich (31) wird der jüngste österreichische Kapuziner Priester

Bruder Matthias Reich (31) wurde am 4. Oktober in der Leibnitzer Kapuzinerkirche von Altbischof Dr. Egon Kapellari zum Priester geweiht. Der Steirer aus Heimschuh nahe Leibnitz gehört seit 6 Jahren dem Kapuzinerorden an und hat erst im Februar in Innsbruck die ewigen Ordensgelübde abgelegt. Unter den Mitfeiernden waren Provinzial (Ordensoberer) Erich Geir, Guardian Johannes Salawa und zahlreiche weitere Mitbrüder aus dem Kapuzinerorden, viele Diözesanpriester und die Alumnen des Grazer Priesterseminars. Nach der Weihe wird Bruder Matthias im Kapuzinerkloster Wiener Neustadt in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen eingesetzt. Der 4. Oktober ist der Festtag des heiligen Franz von Assisi, auf den der Kapuzinerorden zurückgeht.
    
„Großen Respekt“ habe er vor dem Priesteramt, sagt Bruder Matthias Reich über seine Weihe. Es bedeute, sich zur Verfügung zu stellen. Er sei froh, dass sein erster Einsatzort im Rahmen einer Brüdergemeinschaft von erfahrenen Seelsorgern sein werde. Der Steirer aus Heimschuh bei Leibnitz wurde 1988 geboren und lernte die Kapuziner schon als Kind kennen. Er trat 2008 zunächst in das Priesterseminar der Diözese Graz-Seckau und 2013 dann in den Kapuzinerorden ein. Als Kapuziner lebte in verschiedenen Kapuzinerklöstern in Österreich und Südtirol. Das in der Kapuzinerausbildung vorgesehene Auslandsjahr verbrachte Bruder Matthias Reich in Sofia, Bulgarien. 2017 schloss er in Innsbruck das Theologiestudium ab, im vergangenen Arbeitsjahr absolvierte er das „Pastoraljahr“, ebenfalls in der Diözese Innsbruck.
Provinzial Bruder Erich Geir: „Für mich ist die Weihe von Matthias ein Hoffnungszeichen in einer Zeit weniger werdender Berufungen. Im Sinne unseres Ordensvaters Franziskus wünsche ich ihm, dass er immer ein froher Mitbruder sein und so auch viele junge Menschen begeistern kann.“

Zitat Bruder Matthias Reich in voller Länge

„Priester-Sein war die erste Weggabelung auf meinem Berufungsweg. Ich möchte mich selbst zur Verfügung stellen, um das sakramentale Leben, das mir persönlich wichtig ist, auch anderen zu ermöglichen. Vor diesem Amt habe ich großen Respekt. Sakramentenspendung ist etwas, das mich in jeder Weise als Mensch übersteigt. Ich finde den Gedanken schön, dass Gott uns als Menschen so ernst nimmt, dass er uns als Menschen in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen an seinem Werk mitarbeiten lässt.“

Fotos zur Honorarfreien Verwendung © K. Hochsam

Predigt von Bischof em. Egon Kapellari

Kontakt für Rückfragen: Sarah Schuller-Kanzian, +43 664 8865 4229

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