Kirche in Madagaskar wurde wesentlich durch Nordtiroler Kapuziner aufgebaut
Gipfeltreffen im Kapuzinerkloster: Bruder Adonis Tsiarify ist der Obere des Kapuzinerordens in Madagaskar. Vergangene Woche war er von 1.-7. Juli zu Gesprächen mit seinem österreichischen Amtskollegen Bruder Erich Geir in Innsbruck. Hier befinden sich Leitung und Verwaltung der Kapuzinerprovinz Österreich-Südtirol. Die Kapuziner Madagaskars und Österreichs sind seit den 1960er Jahren eng verbunden. Kirche und Orden in Madagaskar wurde durch Missionare der damaligen Nordtiroler Kapuzinerprovinz wesentlich mit aufgebaut. Bis heute besteht eine enge Verbindung. Immer wieder studieren junge Kapuziner aus Madagaskar in Österreich, auch Bruder Adonis hat einige Jahre in Innsbruck studiert. Beteiligt bei dem Treffen war auch Missionssekretär Bruder Christoph Kurzok, der für die Zusammenarbeit mit der Partnerprovinz zuständig ist.
Madagaskar-Missionar lebt in Innsbruck
Im Innsbrucker Kapuzinerkloster besuchte Bruder Adonis auch Madagaskar-Missionar Bruder Manfred Marent. Dieser verbrachte 52 Jahre in Madagaskar und kehrte erst 2012 aus gesundheitlichen Gründen nach Österreich zurück. Detail am Rande: Bruder Manfred war es, der den heutigen Ordensoberen Adonis vor 22 Jahren in den Kapuzinerorden aufnahm.
Fotos zur Honorarfreien Verwendung:
© Kapuziner/ E. Kaser
Bild 1: Partner für die Zusammenarbeit zwischen Madagaskar und Österreich: vlnr. die Brüder Erich Geir (Provinzial Österreich-Südtirol), Adonis Tsiarify (Provinzial Madagaskar), Christoph Kurzok (Missionssekretär)
Bild 2: Die Zeit reicht auch für den Besuch alter Freunde. Bruder Manfred Marent (li) war über 50 Jahre als Missionar in Madagaskar und hat den heutigen Provinzial Bruder Adonis Tsiarify einst ins Noviziat aufgenommen.
Ansprechperson für Rückfragen: Sarah Schuller-Kanzian, +43 664 8865 4229